Kartoffelernte

Gestern war es soweit: Wir haben endlich unsere Kartoffeln geerntet. Wie wir hier berichtet hatten, haben wir dieses Jahr zum ersten Mal Kartoffeln angebaut und zwar nicht im Beet, sondern in großen Pflanzkübeln. Das Kraut war nun schon seit Tagen komplett vertrocknet und ich konnte es gar nicht mehr erwarten, endlich in den Eimern nach der Ernte zu wühlen. „Leider“ war Schmodd die letzten zwei Wochen im Urlaub, also musste ich mich noch etwas gedulden, weil sie natürlich bei der Ernte auch dabei sein wollte.

Gestern haben wir aber die Gelegenheit genutzt und uns zusammen mit dem Mini Hackbauern, der sowieso etwas übellaunig war und dringend Ablenkung brauchte, über die Eimer hergemacht. Der Mini war ganz begeistert und hat mit seiner kleinen Sandkastenschaufel nach den gelben Knollen wie nach einem Schatz gebuddelt (Original-Kommentar: Is liebe Kartoffeln! 😂)

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Die Ausbeute war dann doch etwas enttäuschender, als wir uns erhofft hatten. Es waren sehr viele klitzekleine Exemplare dabei und der Rest hatte auch nur mittlere Größe. Wir sind nicht sicher, was wir falsch gemacht haben. Natürlich hatten wir keine echten Saatkartoffeln verwendet und auch in der Wachstumsphase nicht weiter gedüngt. Hätten wir sie vielleicht doch noch länger in der Erde lassen sollen oder haben wir zu wenig gegossen?

Naja, wie dem auch sei, die Ernte reicht für ein paar Mahlzeiten und nächstes Jahr probieren wir es wieder. Dann aber vielleicht auch mal im Beet, statt im Topf.

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12 Gedanken zu “Kartoffelernte

  1. Vielleicht solltet ihr doch Pflanzkartoffeln nehmen.
    Der Erntezeitpunkt war schon richtig, sobald das Grün verwelkt. Zwischendurch wird nicht gedüngt. Wir streuen im Herbst gekörnten Rinderdung aufs Feld das zersetzt sich bis zum Frühjahr. Unter jede Pflanzkartoffel lege ich eine Handvoll Kompost, das war’s.

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      1. Die Spätkartoffeln ernte ich auch erst wenn die Blätter verwelken. Danach richte ich mich immer.
        Die unveredelte für 1 Euro brachte 8 Früchte, die veredelte für 5 Euro brachte 14 Früchte. Vom Geschmack her war die unveredelte aber besser.
        Dieses Jahr haben wir die gleichen Sorten genommen und der Geschmack ist dieses Mal anders herum, die teure schmeckt intensiver. Wir haben aber dieses Mal nicht mitgezählt. Wobei ich von der teuren schon mehr geerntet habe.

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  2. Ich hatte die Kartoffeln in diesem Jahr im Hochbeet, aber durch die Hitze sind die auch nicht sehr groß geworden – keine sehr berauschende Ernte.
    Ich habe in den meisten Jahren einfache gekeimte Kartoffeln aus dem Bioladen genommen. Ein- oder zweimal habe ich Saatkartoffeln gekauft, aber das hat sich nicht bewährt Der Ertrag war nicht größer und die Saatkartoffeln reichlich teuer (da mit Versand, weil ich unbedingt Bio wollte).
    Also probiert es ruhig nächstes Jahr nochmal! Es kann ja nicht immer alles in jedem Jahr gleich gut wachsen 🙂
    Liebe Grüße!

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