Langsam wird es ernst

Es ist schon komisch, lange Zeit im Winter heißt es, es ist noch so viel zu früh um schon mit der Anzucht der Pflanzen zu beginnen. Die Pflanzen werden ohne künstliche Beleuchtung vergeilen und wo soll man denn die ganzen Pflanzen lagern bis nach den Eisheiligen.
Und von heute auf morgen, ist man auf einmal doch schon ganz schön spät dran und Panik kommt auf.

Dank der guten Dokumentation im Blog letztes Jahr, habe ich festgestellt, dass ich mit der Anzucht vom Salat dem Zeitplan aus dem letzten Jahr hinterher hinke. Und da war nichts zu früh, wir hatten eine super Salat Ernte das ganze Frühjahr hindurch.

Leider haben wir dieses Jahr ein paar andere Bedingungen als letztes Jahr:

  • Tucki hat 2 Katzenkinder bei sich aufgenommen und fällt damit als Pflanzenlagerstätte dieses Jahr komplett aus (es sei denn, wir wollen riskieren, dass alles auf dem Boden landet).
  • In meiner Wohnung wurde das Anzuchtzimmer wegrationalisiert und ist zum Wohnzimmer geworden, da wir jetzt ein extra Kinderzimmer haben. Somit steht maximal noch ein Fensterbrett und ein wenig Platz in der Küche für die Anzucht bereit, aber für Nuffgis Meisterwerk, mein Super Duper Anzucht Regal, ist erstmal kein Platz mehr,
  • Dafür gibt es jetzt eine komplett freie Etage im Rohbauzustand in unserem Haus, welche bis zum Umbau erstmal genutzt werden kann. Allerdings gibt es dort keine Heizung und da wir jegliche Dämmung entfernt haben, herrschen dort auch schonmal Temperaturen unterhalb von 10 Grad.
Hanni und Nanni gefährden die Anzucht in Tuckis Wohnung

Aussaat am 31.12.2019

  • Paprika
    • Rote Spitzpaprika
    • Blockpaprika
    • Samen aus roten Paprika aus dem Kaufland, als Experiment
    • Liebesapfel
  • Chili
    • Pimiento de Padron
    • Chocolate Chili
  • Aubergine
    • Black Beauty
    • Striped Toga
  • Physalis
  • Ananaskirsche

Aussaat Ende Januar

  • Pflücksalat
  • Feldsalat
  • Noch ein Salat Mix

Aussaat Anfang Februar

  • Kohlrabi (weiß und rot)
  • Blumenkohl
    • Brokkoli
    • Blumenkohl weiß und lila
    • Romanesco

Bisher bin ich mit den Ergebnissen noch überhaupt nicht zufrieden. Insbesondere die Physalis ist noch super mini klein und hat gefühlt einen ganzen Monat zum Keimen gebraucht. Auch beim Paprika ging es nur sehr langsam los und darum habe ich noch mal nachgesät. Interessanterweise ist der Kaufland Paprika am schnellsten gekeimt und bisher am Besten gewachsen.

Qualitativ und quantitativ hinke ich dem Vergleich vom letzten Jahr meilenweit hinterher. Man muss halt Prioritäten setzen …

Während die wärme liebenden Pflanzen weiter in der Küche unter dem IKEA LED Licht wachsen dürfen, habe ich die Kohlrabis und den Salat schonmal ins Anzuchtregal in der kühlen oberen Etage verschoben. Ich hoffe die Pflänzchen wachsen dort gut weiter.

Als nächstes werde ich die Tomaten in Angriff nehmen.
Habt Ihr schon eine Auswahl getroffen, welche Tomatensorten dieses Jahr angebaut werden? Ich habe mittlerweile um die 70 Sorten zur Auswahl, das macht es nicht einfacher.

Die Planung beginnt und kleine Veränderungen

Nachdem es hier lange Zeit sehr still war, beginnt langsam aber sicher die Planung fürs neue Gartenjahr.

Das neue Jahr bringt für uns eine große Veränderung, welche sich sicherlich auch in der einen oder anderen Art im Gartenleben niederschlagen wird:

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Ernte 2019 – Flops

Wenn ich mir anschaue, dass der letzte Beitrag mit unseren Ernte-Tops vom 31. August stammt und das nun schon wieder mehr als zwei Monate her ist, frage ich mich mal wieder, wo bloß die Zeit hin ist?! Eigentlich wollte ich mit dem Folgebeitrag ja nicht so lange warten, aber dann kam der Urlaub und dann der Stress, nachdem man aus dem Urlaub wieder zurück war, ihr kennt das sicher. 🙂 Auch wenn der Beitrag jetzt, wo es fast Winter ist, nicht mehr sehr relevant ist, will ich ihn der Vollständigkeit halber trotzdem noch posten:

Unsere Ernte Misserfolge 2019!

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Ernte 2019 – Tops

Der Monat August ist zuende und auch die Ernte im Garten hat ihren Zenit überschritten. Es wird daher Zeit für ein Zwischenfazit.

Wir haben dieses Jahr viel Neues ausprobiert und nicht alles davon hat uns überzeugt. Bewährte Klassiker in unserem Garten sind dagegen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Heute wollen wir euch unsere Tops der bisherigen Erntesaison vorstellen und im nächsten Beitrag folgen dann die Flops. 🙂

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Gießen, Ernten, repeat

Momentan gibt es von uns leider nicht viel zu berichten, da sich die Arbeiten im Garten größtenteils auf Gießen und Ernten beschränken.

Projekte, die derzeit noch in der Anzuchtphase sind, wären der Rosenkohl, den wir zum ersten Mal ausprobieren wollen und eine Erbsennachsaat. Den Rosenkohl habe ich in eine Pflanzschale gesät, die momentan bei mir in der Wohnung auf dem Fensterbrett steht. Im Gewächshaus wird es tagsüber so heiß, dass die Schale ruck zuck austrocknen würde. Die ersten Keimlinge haben sich auch bereits gezeigt. Jetzt heißt es immer schön regelmäßig wässern und die Katze fernhalten. Nicht, dass die am Ende noch denkt, ich baue ihr leckeres Katzengras an. :-/

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Juli bei den Hackbauern

Verrückt, jetzt ist es tatsächlich schon Juli. Wie schnell die Zeit vergeht, merken wir im Garten gerade daran, dass Erdbeer- und Erbsenernte gefühlt gerade erst begonnen hatte und jetzt schon wieder vorbei ist. Leider hatten wir dieses Jahr nur Platz für ein einziges Erbsenbeet, obwohl sie eigentlich zu unseren liebsten Gemüsesorten zählen. Nächstes Jahr müssen wir unbedingt wieder aufstocken. Auch der Mini hat sich schon beschwert, dass es keine Erbsen mehr gibt. Er liebt sie genauso wie wir. 😁

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Der Garten verwildert

Auf unserem Blog war es die letzten Tage ruhig. Schmodd war mit Familie auf Kreta und ich habe alleine und aufgrund der Hitze nur minimal etwas im Garten geschafft. Der Rasen wuchs immer höher, das Unkraut wucherte, aber ich konnte mich einfach nicht aufraffen, in der prallen Sonne und bei dem schwülen Wetter noch großartig im Garten zu werkeln.

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Von allem etwas

Dieses Wochenende war für unsere Verhältnisse sehr abwechslungsreich.

Am Samstagvormittag ging es gleich raus in den Garten. Wir haben den Mais aus den Anzuchttöpfen ins Beet gesetzt (dieses Jahr sind 9 Pflanzen gekeimt), rund um die schon sehr von den Schnecken malträtierten Zucchinipflanzen unsere beliebten „Opferblumen“ Tagetes eingepflanzt und den Weg, der das Erbsenbeet von der Wiese trennt von Unkraut befreit und gemulcht. Die Wiese drängt an dieser Stelle  immer wieder auf den Beetweg vor, weil die großen Steine eben doch keine perfekte Abtrennung bieten. Mal sehen, ob es jetzt mit dem Rindenmulch etwas besser funktioniert.

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Wochenendfazit

Jetzt ist es schon wieder vorbei, das schöne warme Wochenende. Am Samstagvormittag zieht man mit Sack und Pack in den Garten und Sonntagabend baut man das Spielhaus vom Mini ab und läutet damit den Start in die neue Arbeitswoche ein. Da wir aber nächste Woche einen Feiertag und ich in zwei Wochen Urlaub samt verlängertem Pfingstwochenende habe, ist die Stimmung nicht ganz so gedrückt wie sonst. 🙂

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Erst der Umzug, dann der Garten

Wie ich im letzten Beitrag schon berichtet hatte, haben wir eigentlich nicht damit gerechnet, dass wir aufgrund der Umzugsvorbereitungen für den Hackbauernpapa dieses Wochenende viel Zeit zum Gärtnern finden würden. Da ich mich aber am Samstag entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten extra zeitig aus dem Bett gequält hatte und wir auch mit vier Leuten genug fleißige Hände hatten, die Möbel ins Auto packen, zur neuen Wohnung fahren und dort aufbauen konnten, blieb am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag noch genug Zeit übrig, um unserem Buddelhobby nachzugehen.

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