Der Garten verwildert

Auf unserem Blog war es die letzten Tage ruhig. Schmodd war mit Familie auf Kreta und ich habe alleine und aufgrund der Hitze nur minimal etwas im Garten geschafft. Der Rasen wuchs immer höher, das Unkraut wucherte, aber ich konnte mich einfach nicht aufraffen, in der prallen Sonne und bei dem schwülen Wetter noch großartig im Garten zu werkeln.

Erledigt wurde nur das regelmäßige Gießen, falls es nicht durch die Natur in Form von Gewittergüssen übernommen wurde. Außerdem habe ich die Tomaten, die wie verrückt wachsen, alle paar Tage ausgegeizt und neu an den Rankstöcken befestigt. Irgendwann wurde mir dann das Unkraut auf den Wegen im Tomatenbeet zu viel und ich habe schweißgebadet eine Hau-Ruck-Aktion unternommen, alles Unkraut rausgezupft und zumindest einen der zwei Wege mit Rindenmulch bedeckt (es war nur noch ein Sack davon da).

Ich hatte Schmodd dann auch schon vorsichtig per Whatsapp über den Zustand des Gartens vorgewarnt, damit sie nicht vor Schock gleich wieder rückwärts aus der Gartentür fällt, wenn sie zurückkommt. Gestern war es dann soweit, und kaum hatte sie den Koffer in die Wohnung gestellt, musste sie natürlich rausflitzen und alles in Augenschein nehmen. Als ich abends von der Arbeit heim kam, war der ganze Rasen gemäht und getrimmt und sie stand an der Pflanzbank und bemutterte schon wieder ihre geliebten Kräuterstecklinge. :’D

Jetzt, da das Gartenteam wieder komplett ist, heisst es natürlich ranklotzen und die „verlorene“ Zeit wieder aufholen. Für heute haben wir uns das Auspflanzen der Sommerblumen (Cosmeen und Zinnien) und das Umgestalten der Hochbeete vorgenommen. Dort werden die Auberginen von Fenchel und Artischocken erstickt und müssen noch mal umgesetzt werden.

Schade, unsere Möhrennachsaat wächst überhaupt nicht vom Fleck. Ob es dafür vielleicht zu heiß ist?

Ach ja, und der Kirschbaum hat schon wieder einen Ast abgeworfen. Es wird wirklich Zeit, dass wir ihn fällen. 😦

Hier sind ein paar Eindrücke vom derzeitigen Stand in unserem Hackbauerngarten:

12 Gedanken zu “Der Garten verwildert

  1. Hallo Antje.
    Bei uns wuchert auch das Unkraut.
    Aber bei schwülen Wetter ist es kein Spaß im Garten.
    Nach und nach, mehr geht nicht.
    Wirklich schade um den Baum. Ich hatte es befürchtet.
    Jetzt müsst ihr ihn doch schnell beseitigen bevor noch jemand zu Schaden kommt.
    LG, Nati

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    1. Hallo Nati,
      ja, da hast du recht. Man darf sich auch nicht übernehmen. Es soll ja trotzdem noch Spaß machen im Garten und nicht zur Sklavenarbeit ausarten. ;P
      Mal sehen, wie wir mit dem Baum jetzt weiter verfahren. Den Brummer samt Stamm und Wurzel rauszukriegen wird nicht einfach sein. Vielleicht schneiden wir erstmal die Äste ab und lassen den Stamm noch stehen. Ich werde es dokumentieren. 😀
      LG, Antje

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      1. Hallo,
        Also ich könnte dem abgeworfenen Kirschenast durchaus etwas abgewinnen. So lässt es sich leicht ernten!😎😎 Wir bekamen im Herbst Nachbars halben Kirschbaum in den Garten, da war nicht Erntezeit, und er blieb auch nur ein paar Wochen liegen 😉
        LG, Michael

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      2. Hallo Michael,
        da hast du recht, wenigstens hat sich der Kirschbaum die Erntezeit ausgesucht. ;P
        Ist bei euch der Kirschbaum vom Nachbarn umgefallen? Na das stelle ich mir ja auch „heiter“ vor. Der stand dann wohl richtig nah an der Grundstücksgrenze?
        LG, Antje

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      3. Hallo Antje, gute 3m vom Zaun entfernt, und es kam *nur* der halbe Baum, aber eben ohne Früchte, weil November. Der Vorteil ist nun, da es keinen Überhang mehr gibt, dass auch kein Fallobst mehr in der Wiese liegt. Aber kein Vorteil ohne Nachteil, weniger Schatten haben wir jetzt auch…😉
        LG Michael

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  2. Hallo Antje,

    ich war eben auch mit der „Machete“ im Garten unterwegs. Es wächst alles. Warm und feucht. Ideal, auch für das Unkraut.
    Manches muss man eben mit etwas Gelassenheit angehen. Wenn das Unkraut nicht mehr ganz klein ist, lässt es sich besser packen um es rauszuziehen. 😉

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden.wordpress.com

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    1. Hallo Sibylle,
      hihi, du hast recht. Das ist ein gutes Argument, um das Unkraut etwas höher wachsen zu lassen. 😀 Bei uns macht sich momentan die Winde überall breit, furchtbares Zeug ist das. Ich musste letztens richtig kämpfen, um die Brombeere aus ihrer Umklammerung zu befreien. 😦
      LG, Antje

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