Von allem etwas

Dieses Wochenende war für unsere Verhältnisse sehr abwechslungsreich.

Am Samstagvormittag ging es gleich raus in den Garten. Wir haben den Mais aus den Anzuchttöpfen ins Beet gesetzt (dieses Jahr sind 9 Pflanzen gekeimt), rund um die schon sehr von den Schnecken malträtierten Zucchinipflanzen unsere beliebten „Opferblumen“ Tagetes eingepflanzt und den Weg, der das Erbsenbeet von der Wiese trennt von Unkraut befreit und gemulcht. Die Wiese drängt an dieser Stelle  immer wieder auf den Beetweg vor, weil die großen Steine eben doch keine perfekte Abtrennung bieten. Mal sehen, ob es jetzt mit dem Rindenmulch etwas besser funktioniert.

Ob die selbstgezogenen Zucchinis dieses Jahr die Schneckenflut überstehen, steht noch in den Sternen. Die Blätter weisen schon sehr große Löcher auf und wir müssen jetzt die Daumen drücken, dass die Schnecken die Tagetes doch noch leckerer finden und sich auf diese stürzen werden. Sobald die Zucchinis eine gewisse Größe erreicht haben, müssen wir die Blumen (oder das, was von ihnen übrig ist) wahrscheinlich versetzen, da sie sonst unter den Zucchiniblättern verschwinden.

Im Gewächshaus haben wir ein paar Rankhilfen für die Gurken angebracht und diese wurden auch schon gut angenommen. Eventuell müssen wir die dünnen Drähte aber noch mal etwas verstärken, wenn die Pflanzen kräftiger werden und die ersten Früchte ausbilden.

Nachmittags waren mein Mann und ich bei unseren Freunden zum Grillen eingeladen, weil drei von uns in den letzten Wochen Geburtstag hatten und wir bisher noch nicht dazu gekommen waren, unsere Geschenke auszutauschen. Von meiner Freundin habe ich einen hübschen Beutel aus Karls Erlebnishof an der Ostsee und das Buch „Wie lange braucht eine Schnecke zurück in meinen Garten?“ von Guy Barter bekommen. Über letzteres habe ich mich natürlich ganz besonders gefreut, weil es meine beiden Leidenschaften, Lesen und Gärtnern, vereint. 😀 Also Sandra, falls du das hier liest, noch mal VIELEN Dank für beides! ❤

Der Grillabend war mal wieder richtig gemütlich. Nebenbei haben wir das Fußballspiel Bayern gegen Leipzig auf dem kleinen Handydisplay eines Kumpels geguckt und bei der Gelegenheit beschlossen, dass man sich eigentlich auch mal einen Beamer anschaffen könnte. Die kosten heutzutage ja nicht mehr die Welt und dann könnte man die EM und WM im heimischen Garten genießen.

Am Sonntag haben Schmodd, Nuffgi und Mini einen Ausflug zum Schloss Pillnitz bei Dresden gemacht, weil dort das Pillnitzer Gartenwochenende stattgefunden hat. Natürlich ist Schmodd aus diesem Eldorado für Gärtner nicht ohne Beute nach Hause gekommen und so durften Rodgersia, Brunnera, Currykraut und Colakraut bei uns im Garten einziehen.

Familie Schmodd hat dann auch noch fleißig weiter im Garten gewerkelt, während mein Mann und ich uns heimlich vom Acker geschlichen haben, um wählen und anschließend mit einem Kumpel zusammen ins Kino zu gehen. Wir haben uns den dritten Teil von John Wick angeschaut, den ich aber wirklich nur denjenigen ans Herz legen kann, die sich für zwei Stunden endloses Rumballern mit einem höheren Bodycount als Teil 1&2 zusammen begeistern können (oder ein Faible für Keanu Reeves haben ;P).

Zum Abschluss des Tages gab es noch einen leckeren Burger für mich und ein Steak für den Mann und danach sind wir mit vollen Bäuchen zufrieden nach Hause gefahren.

Habt alle eine schöne Woche. ❤

 

 

 

9 Gedanken zu “Von allem etwas

  1. Eine bunte Mischung Leben würde ich sagen. 🙂
    Gratulation für all die Geburtstage.
    Ich drück euch die Daumen dass die Schnecken etwas stehen lassen.
    Wir hatten ja letztes Jahr das Problem und mussten so einiges ersetzen.
    LG, Nati

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      1. Wir haben heute auch Schneckenkorn gestreut, obwohl wir das eigentlich nicht mehr verwenden wollten. 😰 Und ja, Läuse sind auch ganz schlimm dieses Jahr. Brennnesseljauche soll ja dagegen helfen, aber unsere stinkt schon so bestialisch, dass wir uns nicht mehr recht rantrauen. 😂

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  2. Hallo Tucki!

    Von mir auch Geburtstagsgrüße!

    Um einen Totalausfall bei Zucchini zu vermeiden, setze ich meine Pflanzen in große Töpfe. Damit erschwere ich den Schnecken die Arbeit und ich kann die Töpfe, je nach Wetter, in den Schatten oder bei Regen unter ein Dach stellen.

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden.wordpress.com

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    1. schmoddd

      Die letzten Jahre sind die Zucchini mir bei den heißen Sommern immer im Topf vertrocknet. Dieses Jahr habe ich auch noch 3 Restpflanzen in nich größere Töpfe gepflanzt, sozusagen die allerletzte Reserve. Ich hoffe das ein oder andere funktioniert am Ende.

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    2. Hallo Sibylle,
      vielen Dank für die Glückwünsche! 🙂 Und ja, wie Andrea schon sagte, hat das mit den Zucchinis im Topf bei uns noch nie so richtig funktioniert. Die beste Ernte erzielen wir eigentlich immer im Beet.
      LG, Antje

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