Erst der Umzug, dann der Garten

Wie ich im letzten Beitrag schon berichtet hatte, haben wir eigentlich nicht damit gerechnet, dass wir aufgrund der Umzugsvorbereitungen für den Hackbauernpapa dieses Wochenende viel Zeit zum Gärtnern finden würden. Da ich mich aber am Samstag entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten extra zeitig aus dem Bett gequält hatte und wir auch mit vier Leuten genug fleißige Hände hatten, die Möbel ins Auto packen, zur neuen Wohnung fahren und dort aufbauen konnten, blieb am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag noch genug Zeit übrig, um unserem Buddelhobby nachzugehen.

Es gibt ja momentan auch alle Hände voll zu tun.

Alle Pflanzen, die bisher in der Wohnung vorgezogen wurden, d. h. Tomaten, Paprika, Physalis, Auberginen, Ananaskirsche und Tomatillo mussten jetzt ins Gewächshaus ziehen, weil einige davon schon so hoch geschossen waren, dass sie sich an den Pflanzlampen im Regal verbrannten. 😧

Das Gewächshaus war allerdings schon rammelvoll mit vorgezogenem Salat, Spinat, diversen Kohlsorten und den am letzten Wochenende eingetopften Iris. Also haben wir als erstes die Hochbeete weitestgehend fertig aufgefüllt und Salat und Spinat komplett nach draußen gepflanzt. Heute Nacht gab es bei uns Minusgrade und wir machen uns gerade etwas Sorgen, dass der Salat das nicht überstanden haben könnte. Es heisst also Daumen drücken. 👍🏻

Als zweiten Schritt haben wir unsere meterlange Pflanzbank ausgemistet und einiges ausgepflanzt, sofern die Beete dafür schon vorbereitet waren. Die Fingerhüte sind dabei aus dem Kasten ins erhöhte Bachbeet im Hang gewandert und Steinbrech und auch der Hauswurz haben ein neues Zuhause in der Bacheinfassung gefunden. 🥳 Hoffentlich werden sie nicht beim nächsten Hochwasser davongespült!

Jetzt ist endlich Platz für die Stubenhocker im Gewächshaus. Dort wohnen sie solange die Nachttemperaturen im Plusbereich liegen. Ansonsten ziehen sie vorübergehend in den Keller.

Am Sonntag habe ich dann noch das zukünftige Kartoffel-, Erbsen- und Zucchinibeet von der dicken Laubschicht befreit, die wir im Herbst zum Schutz gegen Unkraut ausgebracht hatten. Das Laub hat sich gleich noch als letzte Füllschicht vor der Komposterde im Hochbeet angeboten. Schön, wenn man alles irgendwie weiterverwerten kann! Die Erde im Beet ist noch sehr nass und lehmig. Mit dem Sauzahn hatte ich die größte Mühe dort durchzukommen. Wir lassen das Beet jetzt erstmal etwas abtrocknen, bevor wir die Erbsen und Kartoffeln einbringen.

Nächste Wochenende müssen wir ganz dringend mal unser uraltes Gartenhäuschen entrümpeln. Dort wird immer alles reingestopft, was wir im Garten so brauchen, aber mittlerweile kann man kaum noch treten und die Ostereier, die wir eigentlich dieses Wochenende aufhängen wollten, haben wir gar nicht mehr gefunden. 😰 So geht das nicht weiter! Ordnung muss her! ☝🏻

9 Gedanken zu “Erst der Umzug, dann der Garten

    1. Hallo Nati, wir haben vorhin mal nachgeguckt und die Salate sehen alle super aus! 🙌🏻 Trotzdem könnten die Nächte mit Minusgrade jetzt mal langsam aufhören, damit man sich keine Sorgen mehr um die lieben Kleinen machen muss. 😂

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    1. Liebe Sibylle, danke für deine lieben Worte. 🙂 Um ehrlich zu sein, am Abend haben wir den Tag dann schon in den Knochen gespürt. Und ein Mittagsschläfchen gab’s zwischendrin natürlich auch für alle, denn so ganz jung sind wir dann doch nicht mehr. ;P
      LG, Antje

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    1. Wir haben gestern dann gleich mal die Salate im Hochbeet untersucht und ich kann berichten, dass es allen gut geht und sie hervorragend aussehen. 🙂 Die kommenden Nächte sollen auch nicht mehr so kalt werden. LG, Antje

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